ec-Karte

ec-Karte: Sicherheit nur durch Geheimhaltung der PIN

Die ec-Karte ist das beliebteste Plastikgeld. Nahezu jeder zweite Deutsche nutzt sie für bargeldlose Zahlungen oder zum Geldabheben am Automaten. Die Sicherheit der Karte für den Karteninhaber liegt im sorgfältigen Umgang mit der Karte und der persönlichen Geheimnummer (PIN), die den berechtigten Nutzer für Verfügungen über sein Konto autorisiert.
Nicht die technischen Verfahren bei Nutzung von Karte und PIN sind Gegenstand von Missbrauchsversuchen – so der Zentrale Kreditausschuss der Banken und Sparkassen (ZKA) – sondern der leider oft zu unbedachte Umgang der Karteninhaber. Allzu oft versuchen Betrüger die PIN der Karteninhaber auszuspähen, um die später gestohlene Karte missbräuchlich einsetzen zu können. Um diesem Vorgehen und Schäden wirksam entgegenzutreten, ist zu beachten: Die “Geheim”-Nummer unbedingt geheim halten, also nirgends notieren und an keine dritte Person weitergeben. Bei der Eingabe der PIN darauf achten, dass niemand über die Schulter spähen kann. Am besten die Sicht auf die Tastatur mit der freien Hand oder der Geldbörse verdecken und den Geldbeutel sicher verstaut dicht am Körper tragen.

Einführung der girocard für mehr internationale Akzeptanz

Unter dem Aspekt der Realisierung eines einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums SEPA (Single Euro Payments Area) wird die girocard eingeführt. Zahlungsverkehrsdienstleistungen im Euro-Raum sollen zu den gleichen Bedingungen wie im Heimatland ausgeführt werden können. Dazu gibt es auch ein einheitliches Logo. Die girocard steht für die zwei Debitkarten-Zahlungssysteme der deutschen Kreditwirtschaft: das PIN-gestützte Bezahlen im Handel (“electronic cash-System”) und die Bargeldbeschaffung an den Geldautomaten in Deutschland (“Deutsches Geldautomaten-System”).
Bei Geldautomaten mit dem EAPS-Logo kann schon heutzutage u.a. in Spanien, Italien und Frankreich Geld abgehoben werden.
8.12.2008ps

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